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- Marco Fischer
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Nach unserem Abstecher nach Italien geht es für Rennen 6 weiter in die Schweiz – zum Deep Forest Raceway. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere treffen hier aufeinander.
Der Deep Forest Raceway ist rund 4,3 Kilometer lang und liegt eingebettet in ein Waldgebiet.
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- Curzon Dex
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S29 - 25.02.: Rennen 5
🇮🇹 Lago Maggiore - westliches Ende /rückwärts) 🇮🇹
Am 25.02. steht unser fünftes Saisonrennen an und - wie fast jede Saison - geht es an den malerischen Lago Maggiore. Eingebettet in die beeindruckende Kulisse des Sees und der nordeuropäischen Alpen erwartet uns mit der Variante “westlichen Ende” (rückwärts) ein kurzer, anspruchsvoller Streckenabschnitt.
Auf der Strecke, bei der Rundenzeiten um die 50 Sekunden erwartet werden, geht es weniger um reinen Top-Speed, sondern viel mehr um Rhythmus und Präzision. Die Runde wirkt auf den ersten Blick übersichtlich, doch durch die ständigen Richtungswechsel und das leicht wellige Profil verzeiht die Strecke kaum Fehler.
Gerade weil die Geraden vergleichsweise kurz sind, entscheidet hier vor allem die Linienwahl in den Kurven.
Fakten:
- Variante: Westliches Ende (rückwärts)
- Tageszeit: Sonnenaufgang
- Letzter Besuch der aWL: Saison 19 (13. Sept. 2023)
- Rundenanzahl: 69 ~ 168,6 km Gesamt
- Streckenlänge: 2.444 m
- Längste Gerade: 373 m
- Höhenunterschied: 48 m
- Anzahl Kurven: 9
Streckenbeschreibung:
Start/Ziel liegt auf der rund 373 Meter “langen” Geraden. Mit relativ hoher Geschwindigkeit geht es bergab in Kurve 1, eine schnelle Linkskurve. Hier ist ein präziser Einlenkpunkt entscheidend, damit das Auto nicht zu weit nach außen getragen wird. Wer innen stabil bleibt und früh wieder ans Gas kann, nimmt viel Schwung für die folgende Passage mit.
Kurve 2 geht anschließend rechts herum und leitet direkt in den flüssigen ersten Sektor über. Da die Strecke leicht abfällt, wird das Fahrzeug beim Herausbeschleunigen gern etwas unruhig. Danach folgt mit Kurve 3 wieder eine Links, die etwas enger zu fahren ist. Hier lohnt sich ein sauberer, später Scheitelpunkt, um früh Gas geben zu können, um den Speed auf das folgende längere Geradeausstück mitzunehmen.
Kurve 5 ist ein engerer Linksknick, der als Vorbereitung für die darauffolgende Passage dient. Hier entscheidet sich, wie gut man sich für die folgende Rechtskurve positioniert.
Kurve 7 führt bergauf und verlangt eine stabile Vorderachse. Je nach Fahrzeug kann hier ein leichtes Lupfen nötig sein, um die Linie zu halten. Direkt danach folgen mit Kurve 8 und Kurve 9 und einem kurzen Geradeausstück der letzte Streckenabschnitt. Wichtig ist hier, nicht zu viel Geschwindigkeit mitzunehmen und das Auto sauber für die finale Kurve auszurichten.
Ein sauberer Exit ist hier entscheidend, weil sich jeder verlorene km/h auf der folgenden Geraden direkt bemerkbar macht.
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S29 - 18.02.: Rennen 4
🇯🇵 Fuji Speedway 🌧️ - Kurzstrecke 🇯🇵
Rennen 4 führt uns nach Japan – genauer gesagt auf die Kurzstrecke des Fuji Speedway. Vor der Kulisse des mächtigen Mount Fuji wartet ein Kurs, der auf den ersten Blick kompakt wirkt, aber fahrerisch mehr fordert, als man vermuten würde.
Bei der “kurzen” Variante wir lediglich auf die Schikane verzichtet, die normalerweise nach Kurve 10 kommt. Nichts desto trotz haben wir den technischen Mittelteil, der eine präzise Linienwahl in den mittelschnellen Passagen erfordert. Wer hier Zeit gewinnen will, muss sauber aus den Kurven herausbeschleunigen und darf sich keine Fehler erlauben. Im Gegensatz zur letzten Strecke gibt es diesmal ein paar mehr Überholmöglichkeiten.
Aber dennoch sollte man immer dran denken: Zu frühes Risiko kostet schnell mehrere Positionen. Hinzu kommt, dass es auf dieser Strecke auch regnen kann ;)
Reifenmanagement, Traktion am Kurvenausgang und ein stabiler Rhythmus dürften am Ende den Unterschied machen.
Fakten:
- Variante: Kurzstrecke
- Tageszeit: Früher Morgen
- letzter Besuch der aWL: Saison 23 (07. Aug. 2024)
- Rundenanzahl: 36 ~ 162,9 km Gesamt
- Streckenlänge: 4.526 m
- Längste Gerade:1.475 m
- Höhenunterschied: 40 m
- Anzahl Kurven: 14
Streckenbeschreibung:
Grundsätzlich lässt sich die Strecke in zwei unterschiedliche Abschnitte einteilen. Zunächst ein schneller Teil mit flüssigen, mittelschnellen bis schnellen Kurven, anschließend ein deutlich technischerer Bereich mit engen Passagen sowie spürbaren Steigungen und Gefällen. Ein ausgewogenes Setup ist daher entscheidend – zu viel Fokus auf Topspeed kostet im technischen Abschnitt Zeit, zu viel Abtrieb bremst auf der Geraden. In der Kurzvariante entfällt lediglich die Schikane nach Kurve 10, wodurch dieser Abschnitt flüssiger gefahren werden kann.
Mit knapp 1,5 Kilometern zählt die Start-/Zielgerade zu den längsten im Rennkalender. Entsprechend groß ist hier die Chance, sich im Windschatten heranzusaugen und einen Angriff zu setzen. Ein sauberer Start ist hier besonders wichtig, denn die erste enge Rechtskurve bietet sofort die Möglichkeit, Positionen gutzumachen. Gleichzeitig ist Vorsicht geboten: Späte Bremspunkte führen hier immer wieder zu Verbremsern – und im ungünstigsten Fall zu Kontakt. Wer gut aus der letzten Kurve kommt, legt bereits den Grundstein für ein mögliches Überholmanöver.
Nach dieser Passage folgt eine schnelle Links, die in eine langgezogene Rechts übergeht und sich zum Kurvenausgang hin verengt. Eine stabile Fahrzeugbalance ist hier entscheidend, da kleine Unruhen sofort Geschwindigkeit kosten.
Kurve 6 ist eine enge Linkskurve, aus der es in einen langen, schnellen Rechtsknick geht. Die anschließenden Kurven 7 bis 9 lassen sich in der Regel mit Vollgas durchfahren – saubere Linienführung vorausgesetzt.
Kurve 10 kann in der Kurzvariante deutlich zügiger genommen werden, da die sonst folgende Schikane entfällt. Das erhöht die Durchschnittsgeschwindigkeit und verschiebt den Fokus stärker auf den folgenden technischen Abschnitt.
Ab Kurve 11 beginnt der anspruchsvollste Teil der Strecke. Enge Kombinationen, Richtungswechsel und Höhenunterschiede verlangen maximale Präzision. Hier entscheidet sich oft, wer den besseren Rhythmus findet.
Kurve 14 ist schließlich die letzte Herausforderung vor der langen Geraden. Wer hier den Scheitelpunkt sauber trifft und früh ans Gas kann, nimmt entscheidenden Schwung mit – und genau diese letzten Zehntel machen am Ende häufig den Unterschied.
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S29 - 11.02.: Rennen 3
🇺🇸 Grand Valley - Süd (rückwärts) 🇺🇸
Von Italien geht es nun wieder zurück über den Atlantik in die USA. Rennen Nummer 3 führt uns in die Berge nach Grand Valley. Die Brücken- und Tunnelsektionen sorgen für eine abwechslungsreiche und dynamische Rennatmosphäre.
Eine gute Runde auf dieser Strecke erfordert sowohl Mut als auch ein hohes Maß an Fokussierung. Die Strecke bietet wenig Raum für Fehler und hat einige technische und unübersichtliche Abschnitte, die es schwer machen sie zu lesen, zu beurteilen oder zu überholen.
Einmal zu spät gebremst wird man nach außen getragen, was dazu führen kann, dass man entweder an einer Leitplanke oder am Felsen hängen bleibt oder die Reifen auf Sand geraten und dadurch den Grip verlieren.
Fakten:
- Variante: Süd - rückwärts
- Tageszeit: Später Morgen
- letzter Besuch der aWL: Saison 20 (29. Nov. 2023)
- Rundenanzahl: 54 ~ 166,1 km Gesamt
- Streckenlänge: 3.076 m
- Längste Gerade: 995 m
- Höhenunterschied: 85 m
- Anzahl Kurven: 10
Streckenbeschreibung:
Nach dem Start geht es in den Tunnel und in Kurve 1 und Kurve 2 wird es eng. Gerade in der Anfangsphase ist die Versuchung groß, sofort Positionen gutzumachen. Wer hier übermotiviert agiert, riskiert früh Schäden – entweder am eigenen Auto oder beim Gegner. Ein kontrollierter Ansatz zahlt sich meist mehr aus, als eine komplette Runde mit beschädigtem Fahrzeug bestreiten zu müssen.
Kurve 1 liegt im Tunnel und gehört zu den anspruchsvolleren Abschnitten. Ein leichtes Anbremsen vor der Kurve ist hier meist notwendig, um das Auto sauber zu platzieren. Unmittelbar danach folgt eine enge Linkskurve, die typischerweise im zweiten Gang gefahren wird.
Darauf schließt sich Kurve 3 an – diesmal eine enge Rechtskurve. Je nach Fahrzeug und Übersetzung wird sie im ersten oder zweiten Gang genommen. Am Kurvenausgang kann früh beschleunigt und hochgeschaltet werden, bevor es mit hohem Tempo durch Kurve 4 geht. Je nach Setup ist hier ein kurzes Lupfen nötig, oft geht es aber auch voll durch.
Im Idealfall landet man am Ausgang nah an der Leitplanke und kann den Schwung mitnehmen in Richtung Kurve 5 und 6. Diese Kombination erinnert stark an Kurve 3 und 4, ist jedoch etwas weiter gezogen. Kurve 5 führt in einem größeren Rechtsbogen, Kurve 6 anschließend wieder nach links. Auch hier gilt: außen rauskommen und möglichst früh wieder ans Gas.
Kurve 7 ist nur ein leichter Linksknick und lässt sich meist mit Vollgas oder minimalem Lupfen fahren. Vorsicht ist dennoch geboten, denn ein zu enger Radius nach innen kann fatal sein. Gerät man mit den linken Reifen zu stark auf den Sandstreifen, wird das Fahrzeug schnell instabil – im schlimmsten Fall endet das in einem Dreher mit Einschlag und Motorschaden.
Danach geht es mit Vollgas dicht an den Felsen vorbei durch die Kurven 8 und 9. Es folgt eine etwas längere Brücke. Am Ende dieser Passage sollte man sich konsequent rechts halten, um den optimalen Einlenkwinkel für den finalen 180-Grad-Bogen zu haben.
Ein zu früher Einlenkpunkt in diese letzte Kurve führt dazu, dass man beim Beschleunigen nach außen getragen wird und noch einmal vom Gas muss, um die Mauer zu vermeiden. Wer zu spät einlenkt, kann wiederum erst verspätet voll beschleunigen und verliert wertvolle Zeit. Zusätzlich lohnt sich hier immer ein kurzer Blick in den Rückspiegel, da dieser Abschnitt gerne für späte Ausbremsmanöver genutzt wird.
Nach Kurve 10 öffnet sich schließlich die fast einen Kilometer lange Gerade zurück in Richtung Start und Ziel.
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S29 - 04.02.: Rennen 2
🇮🇹 Sardegna - Layout a (rückwärts) 🇮🇹
Von Kanada geht es wieder zurück nach Italien. Rennen Nummer 2 findet - wie soll es auch anders sein - wieder auf der wunderschönen Insel Sardinien statt.
Die Sardegna – Road Track – Layout A ist ein rund 5,1 Kilometer langer Straßenkurs, der sich durch seine Mischung aus langen Vollgaspassagen und technisch anspruchsvollen Passagen auszeichnet. In der rückwärts gefahrenen Variante verändert sich das Rhythmus-Gefühl.
Sardinien ist bekannt für enge, kurvige Asphaltstraßen, auf denen auch reale Rallye-Etappen gefahren werden. Genau dieses Gefühl transportiert die Strecke: schneller Asphalt, wenig Auslaufzonen, viel Rhythmus – ein Kurs, der Respekt verlangt, aber sauberes Fahren belohnt.
Fakten:
- Variante: Layout A - rückwärts
- Tageszeit: Nachmittag
- letzter Besuch der aWL: Saison 24 (30. Okt. 2024)
- Rundenanzahl: 34 ~ 173,8 km Gesamt
- Streckenlänge: 5.113 m
- Längste Gerade: 915 m
- Höhenunterschied: 35 m
- Anzahl Kurven: 15
Streckenbeschreibung:
Los geht es auf der rund 700 Meter langen Start-Ziel-Gerade. Am Ende wartet eine schnelle Linkskurve, bei der der Einlenkpunkt exakt sitzen muss. Wer hier nur einen Moment zu spät reagiert, wird gnadenlos nach rechts in die Leitplanke getragen. Trifft man den Punkt jedoch sauber, nimmt man enorm viel Schwung mit in den nächsten Abschnitt.
Mit Turn 2 folgt der erste harte Bremspunkt der Runde. Für die enge Rechtskurve muss das Fahrzeug stark verzögert werden – eine klassische Stelle für Attacken im Anbremsen und mutige Überholmanöver.
Anschließend führt die Strecke über mehrere leichte Rechtskurven am oberen Rand entlang. Dieser Abschnitt ist schnell und wellig zugleich. Wichtig ist hier, die Curbs nur sanft mitzunehmen, um das Fahrzeug nicht aus der Balance zu bringen.
Turn 7 ist die nächste markante Rechtskurve, die erneut kräftig angebremst werden muss. Beim Herausbeschleunigen ist Feingefühl gefragt, denn zu viel Gas lässt das Heck schnell unruhig werden.
Danach geht es mit Vollgas bergab durch Kurve 8 und 9. Turn 10 verlangt wieder einen sauberen Bremspunkt und eine enge Linie an der Innenseite. Die Kurve zieht sich leicht, weshalb auch hier ein kontrolliertes Herausbeschleunigen entscheidend ist.
Bei Turn 11 und 12 wartet eine S-Kombination, die nur mit präzisen Lenkbewegungen und der passenden Geschwindigkeit flüssig durchfahren werden kann. Vor allem der Einlenkwinkel für Turn 12 bestimmt, wie früh man wieder voll aufs Gas gehen kann.
In den letzten drei Kurven kann man schließlich noch einmal viel Zeit gewinnen – oder verlieren. Während Turn 13 und 14 noch mit deutlich über 200 km/h durchfahren werden, erfordert die direkt folgende letzte Rechtskurve ein hartes Herunterschalten bis in den zweiten, teilweise sogar kurz in den ersten Gang. Am Scheitelpunkt heißt es dann: Geduld am Gas, um mit maximalem Tempo auf die Start-Ziel-Gerade herauszubeschleunigen.









