S29 - 11.03.: Rennen 7

🇫🇷 Sainte-Croix - Layout C 🇫🇷


Streckenvorstellung S29 R1

Für das vorletzte Rennen der Saison geht es von der Schweiz rüber in das Nachbarland Frankreich. Die Region Sainte-Croix liegt in den französischen Seealpen am nördlichen Ufer des "Lac de Sainte-Croix", einem großen türkisfarbenen Stausee am Rand der berühmten Gorges du Verdon. Diese Gegend gehört zu den landschaftlich eindrucksvollsten Regionen der Provence: weite Wasserflächen, steile Felsformationen und trockene Hügel mit mediterraner Vegetation prägen das Bild.

Genau dieses Landschaftsbild spiegelt sich auch in der Strecke wider. Große Teile des Layouts führen entlang des Sees oder über leicht erhöhte Abschnitte, von denen aus sich weite Ausblicke über das Wasser und die umliegenden Hügel ergeben.

Für Fahrer bedeutet das: Man hat oft das Gefühl, nicht auf einer klassischen Rennstrecke zu sein, sondern auf einer spektakulären Panoramastraße durch die Provence – nur eben mit Curbs, klar definierten Kurven und genug Auslaufzonen, um echtes Racing zu ermöglichen.

Fakten:

  • Variante: Layout C
  • Tageszeit: Sonnenuntergang
  • Letzter Besuch der aWL: Saison 15 (21. Sept. 2022)
  • Rundenanzahl: 17 ~ 184,0 km Gesamt
  • Streckenlänge: 10.825 m
  • Längste Gerade: 1.807 m
  • Höhenunterschied: 44 m
  • Anzahl Kurven: 24

Streckenbeschreibung:

Lago Maggiore West_End

Die C-Variante ist eine ca. 10,8 km lange Strecke mit 24 Kurven, die sowohl technische Abschnitte mit geringer Geschwindigkeit als auch Hochgeschwindigkeitskurven enthält.

Nach der Startphase wartet mit Kurve 1 direkt eine sehr schnelle Linkskurve. Kurve 2 folgt unmittelbar danach als 90-Grad-Rechtsknick und sollte etwa zwischen der 150- und 100-Meter-Markierung angebremst werden. Anschließend geht es mit Vollgas auf die engste Kurve der gesamten Strecke zu. Hier empfiehlt es sich, etwa auf Höhe der 150-Meter-Tafel zu bremsen und beim Einlenken unbedingt den Scheitelpunkt zu treffen, damit man frühzeitig wieder aufs Gas gehen kann.

Für Kurve 4 hält man sich zunächst rechts und beginnt das Bremsen ungefähr auf Höhe der letzten dunkleren Fahrbahnfläche auf der linken Seite. Der Kurvenausgang ist relativ breit, wodurch man früh wieder beschleunigen kann. Kurve 5 ist technisch anspruchsvoll, da man sie mit relativ hoher Geschwindigkeit anfährt. Da sich diese lange Kurve schließlich zu einem 90-Grad-Rechtsknick verengt, ist ein sauber gewählter Bremspunkt hier besonders wichtig.

Im dritten Sektor folgen mit Kurve 7 und 8 zwei aufeinanderfolgende 90-Grad-Linkskurven. Die erste wird etwa auf Höhe der 100-Meter-Markierung angebremst. Entscheidend ist, das Fahrzeug bereits beim Einlenken korrekt auszurichten, da der Kurvenausgang abschüssig ist und man leicht zu weit nach außen getragen wird. Für Kurve 8 empfiehlt sich eine klassische Out-In-Out-Linie. Die anschließende Rechtskurve kann mit höherem Tempo durchfahren werden, bevor eine weitere enge Linkskurve folgt.

Die Kurven 11 bis 13 bilden einen technisch anspruchsvollen Abschnitt. Hier geht es zunächst in eine schnelle Abfahrt, bevor die Strecke wieder ansteigt und zur Brücke führt. Besonders bei der letzten Kurve vor der Brücke ist Vorsicht geboten: Durch Gegenschräglage, Steigung und Bodenwellen kann das Fahrzeug schnell an Stabilität verlieren.

Über die Brücke geht es anschließend mit Vollgas weiter. Kurve 14 sollte etwa 100 bis 150 Meter vor dem Einlenkpunkt angebremst werden. Beim Herausbeschleunigen gilt es darauf zu achten, dass das Auto nicht durch eine Bodenwelle kurzzeitig entlastet wird.

Die darauffolgende, leicht abfallende Kurve wird mit hoher Geschwindigkeit gefahren. Auch hier ist Vorsicht geboten: Ist man zu schnell, trägt es das Fahrzeug unweigerlich nach außen in Richtung Streckenbegrenzung. Die blau-weiß markierte Wand am Kurvenende kann als Orientierungspunkt dienen, um den Moment zum vollständigen Durchbeschleunigen zu finden.

Für die nächste Rechtskurve sollte etwa 150 Meter vorher gebremst werden. Der Kurvenausgang ist relativ breit, sodass der Scheitelpunkt flach überfahren werden kann, um möglichst viel Ausgangsgeschwindigkeit mitzunehmen.

Mit den Kurven 17, 18 und 19 folgt anschließend eine schnelle Links-Rechts-Links-Kombination. Danach geht es kurz geradeaus, bevor eine weitere 90-Grad-Linkskurve folgt. Daran schließt sich mit Kurve 22 ein langer Rechtsbogen an.

Kurve 23 ist eng und zudem etwas unübersichtlich. Anschließend nochmal innen über den Curb und bergab in Richtung der letzten Linkskurve. Diese sollte man rechts auf den Curbs anbremsen und darauf achten, den Scheitelpunkt sauber zu treffen, um mit optimaler Geschwindigkeit auf die Start-/Zielgerade zu kommen.