- Details
- Mario Herrmann
- Lesezeit: 6 Minuten
= = = S A I S O N 2 8 = = =
🏆 DonItalia ist zurück auf dem Thron 🏆
Nach dem Titelgewinn in Saison 25 hat es DonItalia erneut geschafft: In Saison 28 krönt er sich wieder zum aWL-Meister und löst damit den amtierenden Champion LM-Performante ab. Eine Saison, die vor allem durch interne Teamduelle, Konstanz auf höchstem Niveau und eine wirklich beeindruckende Dominanz des TTX - Team TripleX geprägt war.
Mit 1.280 Punkten sicherte sich DonItalia den Titel. Mit seinem Nissan GT-R NISMO GT3 ’18 überzeugte er über die gesamte Saison hinweg durch Konstanz. Von 8 Rennen stand er 6x auf dem Podest (2x P1, 3x P3, 1x P3). Hinzu kommt P10 im 4. rennen und P4 im letzten Rennen.
RazeKing , der sich ebenfalls schon des Öfteren des Meistertitel in der aWL sichern konnte, landete mit 1.269 Punkten auf Platz zwei – lediglich 11 Zähler trennten ihn erneut vom Titel. Im McLaren 650S zeigte er einmal mehr, dass er unabhängig vom Fahrzeug jederzeit ein Meisterschaftskandidat ist.
Komplettiert wurde das Podium durch Werki (ebenfalls TTX), der mit 1.240 Punkten und auch dem Nissan GT-R NISMO eine starke Saison - wenn nicht sogar seine persönlichs Stärkste - ablieferte. Dahinter folgte Teufelsfront vom Team ... ihr wisst schon 😁 mit 1.225 Punkten auf Rang vier. Besonders bemerkenswert: Teufelsfront musste ein Rennen komplett aussetzen – ohne diesen Ausfall hätte der Kampf um Platz drei bis zum letzten Lauf nochmals richtig spannend werden können.
Das bedeutet, dass die ersten vier Plätze der Saison 28 geschlossen an das Team TTX - TripleX gehen. Eine Teamleistung, die die aktuelle Vormachtstellung eindrucksvoll unterstreicht und die Saison zu einer klaren Machtdemonstration werden lässt 👌. Aber auch das Team TSR - SILVERHAWK Racing zeigt ein starke Teamleistung mit den Plätzen 5-8 👏
Unterm Strich muss man auch feststellen, dass die erste Lobby (P1 - P15) ausschlißelich von Fahrern aus drei Teams besteht. Neben TTX (5 Fahrer) und TSR - SILVERHAWK Racing (7 Fahrer) mischten auch 3 Fahrer aus dem aWM - afterWork Motorsport Team mit.
An dieser Stelle gratutliern wir ganz Offiziell DonItalia zum Meistertitel: Congratulazioni per aver conquistato nuovamente il titolo 🇮🇹
Gewinner und Verlierer
Fangen wir diesmal mit den Verlierer an ... oder besser gesagt mit etwas, was weniger schön ist.
Zum Start von Saison 28 sind wir aufgrund der vielen "hungrigen" Fahrer mit einer 10. Lobby gestartet. Leider hat sich jedoch realtiv schnell herausgestellt, dass diese Fahrer eigentlich nicht wirklich Interesse haben bei uns mitzufahren, was dazu geführt hat, dass an einem Renntag genau zwei Fahrer ein "Rennen" besritten haben und die Lobby am Ende aufgelöst wurde 😞.
Weiterhin gab es in der abgelaufenen Saison den ein oder anderen Fahrer, den wir kpl. aus der Liga nehmen mussten, da 2x unentschuldigt gefehlt wurde.
Auch mussten wir Fahrer rausnehmen oder wieder auf die Warteliste setzen, da diese entweder 4x abgesagt haben oder weniger als 4 Rennen betritten haben ... und das ohne mit uns vorher kommuniziert und auch nicht auf PNs geantwortet haben.
Leidtragende sind am Ende alle Fahrer der aWL, die den fairen Wettkampf mit anderen suchen. Halbvolle Lobbys, verursacht durch Fahrer, denen das offenbar völlig egal ist, können und dürfen nicht Sinn der Sache sein.
Kommen wir jetzt zu den Top 10, die sich seit Beginn der Saison um viele Plätze nach oben gekämpft haben.
An der Spitze steht Olim_GT, der sich über die Rennserie hinweg um ganze 45 Plätze verbessern konnte und das in 7 gefahrenen Rennen. Ähnlich stark präsentiert sich Mandarinenprinz mit +38 Plätzen und 8 absolvierten Rennen
Ebenfalls hervorzuheben sind Lithium82mhy (+35 / 6 Rennen) und AMGAndi_GRT (+33 / 8 Rennen), die beide konstant Plätze gutmachen konnten und sich stabil im Feld nach vorne geschoben haben.
Mit Essedarius1 (+31 / 8 R.), Anubis-Vindicta (+31 / 7 R.), SpyrtTV (+30 / 8 R.) und r35nissan (+29 / 7 R.) – bewegen sich 4 Fahrer die ebenfalls eine deutliche Verbesserung aufweisen können.
Unter den Top 10 (bzw. 11) befinden sich dann noch mit jeweils +26 Plätzen Medronio (7 R.), JeveStansen (6 R.) und Maximus19-71 (8 R.). Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen werden sie in der nächsten Saison vorne mitfahren können.
Gerade diese gleichmäßigen Verbesserungen sind oft ein Zeichen für solides, sauberes Racing.
Zeitplan für Saison 29:
Die nächste Saison startet erst im neuen Jahr, genug Zeit also, um die Reifen warmzulegen und die Karosserie zu polieren.
Wie viele Fahrer und wie viel Lobbys am Ende an den Start gehen, bleibt spannend – wir lassen uns überraschen.
Für ordentlich Gesprächsstoff sorgte in den letzten Tagen/Wochen diesmal das Spec-III-Update. Ein neuer Ferrari ist mit dabei und gleich zwei neue Strecken wurden ebenfalls ins Spiel geworfen. Klar ist also: langweilig wird’s nicht.
Entsprechend schwirren einige Fragen durch den Raum: Wie viele Fahrer verfallen dem neuen Ferrari-Hype? Was machen wir mit den neuen Strecken – kommen sie ganz normal in den Lostopf? ... bekommen sie ein bisschen "Extra-Glück" beim Ziehen? ... oder sagt die aWL-Leitung einfach: "Jo, die sind auch mir drin"?
Die Antworten darauf gibt es am 21.01.2026 bei der Streckenauslosung. Bis dahin gilt: spekulieren, raten und Gerüchte streuen 😂
! ! D A N K E ! !
Zum Abschluss und damit es besser in Erinnerung bleibt, erneut eine großes Dankeschön.
Danke an alle Streamer, die Woche für Woche die Rennen übertragen haben. Eure Streams, Kommentare und Reaktionen haben die aWL nicht nur sichtbar gemacht, sondern ihr auch Leben eingehaucht – für Fahrer, Zuschauer und Replay-Genießer gleichermaßen.
Ein riesiges Dankeschön geht auch an alle Hosts. Ohne euch gäbe es keine Lobbys, keine Starts, keine Rennen – und damit schlicht keine Liga. Dass ihr euch regelmäßig die Zeit nehmt, damit alles läuft, ist alles andere als selbstverständlich ... auch wenn es manchnmal etwas hektisch wird ;)
Ebenso danken wir unseren Stewards. Ihr habt einen Job, der selten leicht ist, oft undankbar sein kann und bei dem man es nie allen recht machen kann. Umso mehr wissen wir euren Einsatz, eure Geduld und eure Sachlichkeit zu schätzen.
Und natürlich: Danke an alle anderen hier im Discord, die immer wieder mal eingesprungen sind, um Fragen beantworten oder Probleme zu lösen. Diese Unterstützung ist enorm wichtig – und wird viel zu oft als selbstverständlich angesehen.
Kurz gesagt:
Die aWL lebt nicht nur von Rennen, sondern vor allem von den Menschen die diese SUPER COMMUITY am Leben halten.
Danke an euch alle für euren Einsatz, eure Zeit und eure Leidenschaft. Ohne euch wäre das alles hier schlicht nicht möglich. ❤️
Und ja, auch wenn das Ganze oft sehr zeitintensiv ist: Solange der Spaß und die Freude überwiegt, man dabei abschalten und dem Alltagsstress kurz entkommen kann, lohnt sich jede einzelne Minute.
Ansonsten findet ihr alle Termin für Saison 29 im Discord Kanal : #news-ankündigungen
Am Ende kommst das, was immer kommt, jedoch diesmal noch mit dem Zusatz: Schöne Feiertage, einen guten Rutsch und bleibst GESUND!!
🎄🎅In diesem Sinne … euer CurzonDex 🎅 🎄
- Details
- Mario Herrmann
- Lesezeit: 4 Minuten
S28 - 17.12.: Rennen 8
🇫🇷 Alsace - Dorf (rückwärts) 🇫🇷
Zum Abschluss der Saison geht es nach Frankreich, genauer gesagt nach Alsace auf die Dorf Variante Dorf und das noch “rückwärts”.
Alsace ist Frankreich Pur. Schmale Landstraßen, sanfte Hügel, Weinberge und irgendwo im Hintergrund vermutlich ein Dorffest mit Flammkuchen und Riesling.
Was sonst flüssig wirkt, wird plötzlich knifflig. Wer hier nur nach Gefühl fährt, findet sich schneller im Grün wieder als ihm lieb ist. Perfekt also für ein letztes Rennen, in dem Konzentration wichtiger ist als rohe Geschwindigkeit.
Die Dorf-Variante lebt von ihrem engen, technischen Layout mit längeren schneller Geraden. Bereits in Saison
24 war dieses Layout die Finalstrecke, jedoch in der Vorwärts Variante. Auf der Rückwärtsvariante waren wir in Saison 22 und die schnellste zeit wurde damals von Maverick_LeoK mit 1:49,869 aufgestellt.
FINALE = Jahresabschluss = Neuer Meister?
Wenn man ehrlich ist. lautet hier die Antwort: Ja, denn der Vorjahresmeister LM-Performante liegt vor dem letzten Rennen auf P4 und hat 51 Punkte Rückstand auf P1 und sogar schon 19 Punkte auf P3. Er wird sich vermutlich mit Teufelsfront_TTX um die Holzmedallie "streiten". Ob es in Lobby 1 noch ein richtiges "Kopf am Kopf" Rennen wird, hängt ganz stark davon ab, auf welchem Platz die beiden TTX Fahrer DonItalia und RazeKing das Rennen beenden .. .denn ... es muss schon einiges passieren, damit RazeKing noch den Rückstand von 13 Punkten aufholen kann. Sollte er das fast unmögliche schaffen und beide hätten am Ende die gleiche Punktzahl, würde Razeking duch seine besseren Platzierung Meister sein. Werki (ebenfalls TTX) hat bereits 32 Punkte Rückstand auf P1 und somit keine realistischen Chancen mehr.
Fakten:
- letzter Besuch der aWL: Saison 22 - 15. Mai 2024
- Rundenanzahl: 31 ~ 168,1 km Gesamt
- Streckenlänge: 5.423 Meter
- Längste Gerade: 450 Meter
- Höhenunterschied: 57,3 Meter
- Anzahl Kurven: 17 Kurven
Streckenbeschreibung:
Direkt nach dem Start geht es in eine enge, leicht versetzte Passage aus Kurve 1–3. Hier ist Präzision gefragt: Zu viel Schwung, und man trägt das Auto zu weit raus – zu wenig, und man verliert sofort Zeit.
Kurve 4 und 5 sind nicht wirklich Kurve und können mit Vollgas durchfahren werden, bevor Kurve 6 - ein ca. 90° Rechtsknick - den ersten echten Rhythmuswechsel mit sich bringt. Hier ist es wichtig sauber rauszubeschleunigen.
Nach einer kurzen Geraden geht es in Kurve 7, ein relativ enger und langsamer 180° Linksbogen.
Die anschließenden Kurven 8 und 9 können wieder mit Vollgas durchfahren werden.
Mit Kurve 10 geht es in den nächsten 180 Bogen, der jedoch im Gegensatz zu Turn 7 sehr viel breiter ist.
Kurve 11 und 12 sind ebenfalls relativ schnelle Kurven. Der nächste stärkere Anbremspunkt liegt dann wieder vor Kurve 13, erneut eine 90° Kurve, diesmal jedoch nach Links.
Weiter geht es auf einer Gerade in den letzten Sektor.
Dieser beginnt mit Kurve 14. Der langgezogene Rechtsbogen sollte technisch sauber durchfahren werden, um für die folgende Passage eine hohe Geschwindigkeit mitnehmen zu können.
Kurve 15 ist ein Mittelding aus T7 und T10. 180° Linkskurve, nicht so eng wie T7, aber auch nicht so breit wie T10 ;)
Durch Kurve 16 geht es dann wieder mit Vollgas auf die längste Gerade der Runde geht – rund 450 Meter und etwas Zeit zum Durchatmen.
Am Ende wartet mit Kurve 17, ein letzter, langsamer Linksbogen, der zurück auf Start/Ziel führt.
- Details
- Mario Herrmann
- Lesezeit: 1 Minuten
S28 - 10.12.: Rennen 7
🇯🇵 Suzuka - Östliches Ende 🇯🇵
Für das vorletzte Rennen am 10. Dezember bleiben wir in Japan und reisen von Kyoto nach Suzuka.
Ursprünglich war der Kurs als Teststrecke für Honda gedacht, wollte aber damals schon unbedingt eine anspruchsvolle, moderne Rennstrecke werden.
Die “Ost-Variante” wurde erst später eingeführt, um kürzere Events, Nachwuchsrennen und Club-Veranstaltungen zu ermöglichen. Was aber auch bei der Variante natürlich nicht fehlen darf, sind die berühmten Esses.
Fakten:
- letzter Besuch der aWL: Saison 19 - 20. Sept. 2023
- Rundenanzahl: 70 ~ 157,0 km Gesamt
- Streckenlänge: 2.243 Meter
- Längste Gerade: 800 Meter
- Höhenunterschied: 33,6 Meter
- Anzahl Kurven: 9 Kurven
Streckenbeschreibung:
Nach dem Start geht es zur ersten Rechtskurve, die sich noch ganz gut mit viel Schwung anfahren lässt. Ab der zweiten Kurve ist aber Feingefühl gefragt. Zu weit innen, und man verliert den Schwung. Zu weit außen, und schon hoppelt man über den Kerb wie ein nervöser Hase.
Der Mittelteil besteht aus den Esses und hier heißt es “in den Flow kommen”.
Die Kurven 3-7 bestehen aus einem schnellen Rhythmus aus Links-Rechts-Kombinationen, bei denen das Auto schön stabil gehalten werden sollte. Jeder kleine Fehler potenziert sich hier sofort. Wenn man hier “aus dem Flow kommt” verlierst man sehr viel Zeit
Am Ende der Kurvenkette öffnet sich die Strecke wieder leicht, ehe Kurve 8 und 9 - ein langgezogener 180° Rechtsbogen, der fast schon wie ein Mini-Karussell wirkt - das Ende einläuten.
Hier heißt es, den richtigen Bremspunkt für Kurve 8 zu finden, um frühzeitig wieder Gas geben zu können, denn je mehr Speed man aus Kurve 9 mitnimmt, desto besser kommt man auf die Zielgerade.
Aber nicht übertreiben, denn wer zu früh oder zu stark beschleunigt, landet schnell im Grünstreifen und veranstaltet unfreiwilliges Landschaftsgärtnern ;)
- Details
- Mario Herrmann
- Lesezeit: 1 Minuten
S28 - 03.12.: Rennen 6
🇯🇵 Kyoto Driving Park - Miyabi 🇯🇵
Am 03. Dezember fahren wir erstmals - zumindest seit Beginn meiner Aufzeichnungen ab Saison 14 - auf dem Kyoto Driving Park – Miyabi. Bei dieser Miyabi-Variante des Kyoto Driving Park handelt es sich erneut um eine sehr kurze Strecke und es werden Rundenzeiten um die 36-37 Sekunden erwartet.
Der Kyoto Driving Park orientiert sich sonst eher an typische japanischen Test- und Fahrertrainingsarealen. Das Layout “Miyabi” wurde dabei aber bewusst kompakt und kurz gehalten.
Fakten:
- letzter Besuch der aWL: -
- Rundenanzahl: 90 ~ 175,8 km Gesamt
- Streckenlänge: 1.953 Meter
- Längste Gerade: 442 Meter
- Höhenunterschied: 17,5 Meter
- Anzahl Kurven: 7 Kurven
Streckenbeschreibung:
Die Strecke ist kompakt gehalten und besteht aus sieben klar definierten Kurven, verteilt auf drei Sektoren. Entscheidend für eine gute Rundenzeit sind eine präzise Linienwahl und ein gleichmäßiger Rhythmus.
Direkt nach Start/Ziel folgt eine lange, weit gezogene Rechtskurve, die in der Regel mit hoher Geschwindigkeit gefahren wird und einen harmonischen Übergang in den “technisch anspruchsvolleren” Abschnitt des Kurses bildet 😁. Kurve 2 und 3 bestehen aus einer leichten Links- und einer anschließenden Rechtskurve. Ein sauberer Kurvenausgang ist hier wichtig, um frühzeitig wieder voll zu beschleunigen und die kurze Gerade optimal nutzen zu können.
Darauf folgt der großräumige 180°-Linksbogen (Kurve 4), der den oberen Wendepunkt des Layouts markiert. Obwohl der Radius relativ konstant ist, erfordert diese Passage eine präzise Linienführung, um keinen unnötigen Zeitverlust zu riskieren.
Bevor es zurück auf die Start/Ziel-Gerade geht, führen die Kurven 5 bis 7 durch eine etwas langsamere Schikane. Ein kontrollierter Lenkimpuls sowie das Ausnutzen der gesamten Streckenbreite sind hier entscheidend. Der Ausgang dieser letzten Kurve bestimmt maßgeblich die Geschwindigkeit auf der folgenden Geraden – und damit auch das Potenzial für eine schnelle Runde.
- Details
- Mario Herrmann
- Lesezeit: 2 Minuten
S28 - 26.11.: Rennen 5
🇺🇸 Laguna Seca Raceway 🇺🇸
Rennen Nummer 5 ist das Einzige, was in dieser Saison in den USA stattfindet. Ich denke jedoch, dass die Strecke im Bundesstaat Kalifornien, zu einer der schönsten und vor allem auch bedeutendsten Rennstrecken gehört - vor allem mit den berühmten "Korkenzieherkurven", die uneinsehbar hinter einer Kuppe liegen und von vielen Rennfahrern als eine der schwierigsten Kurvenkombinationen der Welt angesehen wird.
Laguna Seca ist eine der Rennstrecken, bei denen man schon beim Herausfahren aus der Box das Gefühl bekommt: "Okay… hier kann heute alles passieren". Die Strecke verzeiht einem kaum Fehler.
Sie ist relativ kurz, technisch, eng und vor allem gnadenlos.
Fakten:
- letzter Besuch der aWL: Saison 22 am 22. Mai 2024
- Rundenanzahl: 43 ≙ 154,9 km Gesamt
- Streckenlänge: 3.602 Meter
- Längste Gerade: 453 Meter
- Höhenunterschied: 55 Meter
- Anzahl Kurven: 11 Kurven
Streckenbeschreibung:
Die erste Kurve lässt sich problemlos vollnehmen, bevor man sich rechts einordnet, um sauber in die langgezogene linke Andretti-Haarnadel einzulenken. Vor Kurve 3 geht es leicht bergab, daher ist es entscheidend, das Auto beim Anbremsen stabil zu halten, ehe man präzise nach rechts einlenkt. Danach folgt eine kurze Gerade, die direkt in Sektor 2 und eine weitere Rechtskurve führt.
Der Ausgang dieser Kurve fällt leicht nach links ab. Hier heißt es behutsam aufs Gas, damit man nicht ungewollt nach außen getragen wird.
Für die anschließende Linkskurve dienen die Brücke und eine Markierungstafel rechts als gute Orientierung zum Bremsen. Danach einlenken, möglichst eng an den inneren Curbs bleiben und erst am Ende der Bordsteine wieder früh ans Gas gehen, um optimalen Schwung für die nächste Gerade mitzunehmen.
Kurve 6 ist eine schnelle Linkskurve mit einer kleinen Senke. Auch hier helfen Brücke und Hinweistafeln als Bremspunkte. Sobald der Scheitelpunkt überfahren ist, kann man auf der Rahal Straight wieder voll beschleunigen.
Es folgt eine leichte Rechts bergauf, in der man bereits Tempo abbauen sollte – denn die berühmte Corkscrew verlangt eine stark reduzierte Geschwindigkeit.
Die Kombination aus Kurve 7 (links) und Kurve 8 (rechts) ist eine enge Link-Rechts-Schikane, die sich eher wie ein spontaner Stockwerkswechsel anfühlt. Man bremst blind über den Hügel, wirft das Auto nach links, hofft, dass alles hält, und "stolpert" dann die Stufen hinunter, während die Begrenzungsgitter lässig zuschauen. Hier kann man unglaublich viel Zeit herausholen – oder eben auch wegwerfen.
Nach der Corkscrew stürzt man in Kurve 9, eine schnelle Linkskurve. Am Limit ist sie gut fahrbar, aber ein zu frühes Öffnen des Lenkwinkels endet sehr zuverlässig im Kies.
Kurve 10 ist eine zügige Rechts, die in die letzte harte Bremspassage überleitet. Nach einer kurzen Geraden folgt schließlich Kurve 11 – eine enge Linkskurve, die höchste Konzentration erfordert. Da man hier nur langsam hindurchkommt, entscheidet dieser Punkt oft darüber, ob man Zeit gewinnt oder Plätze verliert.

afterwork motorsport










Die Rennen unserer Liga 1 werden auf unserem Twitchkanal Live gestreamt und kommentiert. Aber wir begrenzen uns mit afterwork TV nicht nur auf die afterwork Racing League, sondern übernehmen auch Streams aus anderen Gran Turismo Ligen und Events.

